urStatiitik de» Puerperalfiebert. 91 1Ö5L — Rinck in Stark, Arcbi? für Gebnrtahülfe VL 67. — Kitgeti iina. deutsche Zeitachr. für Güburtakunde. VL 5ö2. VIL 66. 229. 571, — birian in London med. Gaaette IX* 605. — Salomonaeö^ üdsigt over Kjö- iTua Epidemier ele, Kjubenh. 1854. 123, — Saittorph^ Om Födaelavidensk. etc Hjöbenb. 1782* 81. — Schaff er in Sundhet^kolL ForhaßdL for Aa- .30. — Scheid er in OeueTalbericht des Ehern, Me^-Colkgii für daa ,14. 41, — Schilling in d^Outrepont, Abhandlungen und Beitrage etc. &5^ — Sohlesier in Preusa* med. Vereius-Zeituüg 1842, No, 40. — Scblo»»» ritonitide puerp. etc. Diaa. Berol. 1S20, — ScböUer in Oester. med. Jahr- IB44, September 281- Oktober 38. — Scbönlein, Kbniache Vorträge, egc^bon ifon Güterbock, ßerl. 1842. 256, — SeUe, Neue Beiträge zur und ArÄöiieiwiiaeuachaft BerL 1782. I, 45* 60. — Sidey in EtEnb. med, g. Journ. LL 91, — t* Siebold, Versuch einer pathoL-tberap. Darstellung äbettarinneiifißbera etc. FrankF. a. M. 1826. — Sonderia ud ia General- dea Rhein. Med. - Collegii für daa Jahr 1827. 17. — Speyer in Sundbeta- Forhan dl, for Aaret 1845, 32* — Storrs in Prov. med. and aurg* Journ. 1842. 15, 1843. December 163. — Tanchon in Gas. des höpit. 1637* Na 8. — ^jiseu, Geschiedk. be«ebouw. der ziekten in de Nederlanden eto. Amsterd. ^J— Tilauu» in Heije, Arch. voor Geneeak. L 1841. — Tode in Ny Sund- ade l 99. — Tonnelle in Arch. j^en. de Med. 1830, Mar» bis Juni* Ab- ^^ t: Des fieyr. puerp. observ, a ia Maternite pendant l'aunee 1829 etc. Par» i^~ Tornay^ De k fiövre puerp, epidem. eto, Paria 1S48. -- Virchow (L), m^tfi Abhandlußgeu. Frackf, a, M. 1856. 779, — Virchow (IL) in Mooat- ► fEf Geburiakunde 1858. XL — Voillimier in Joum. des conoaiBa. m^d,- 1839. Dezember 1840, Januar, März, — Weber in Monatachrift. für Ge- ad$* 1860, December, — West in London med. Eepoaitory III. 103. — Ii Treatise on the manageniont of lyiög-iU'Women, lind. 1773. — Wü* Amer. Journ. of med, Sa 1843. Januar, — Zandyk in Revua raed. 1856. r, Marx, Mai, — Zengerle in Würtemb, med, Correapondeozbl, X. 1. Im Anhange zu den hier besprochenen KrankheUsfonnen will ich Ms £wei Krurikheilet) erwähnen, für deren Bearbeitung vom geographisch* "gfisehen Standpunkte voHäulig allerdings nur ein verhälintssmässig eines Material vorüegt, auf welche die allgemeine Aufmerksamkeit In dieser Beziehung wohl gerichtet zu werden verdient und bezüg- deren Aetiaiogie man sich gerade von der staüstischen Forschung ^tjge und inleressante Aufselilüsse verspreclien darf — ich meine Hy- rle und Uulerleibsbrüche. fitej ötol 43g Hirschi historiaeh goognipluMhe PaiÜiologie. Hydrocele. §. 212. Bei dem vollständigen Mangel statistischer Angaben fitej Vorkommen von Hydrocele, ja bei dem vollkommenen Schweigen, die bei weitem meisten Berichterstatter aus gemässigten Breiten nberl Frequenz dieses Leidens in den beireffenden Gegenden beobachtet UJ hält es im Allgemeinen schwer, ein Unheil darüber zu gewinnen, lotN chem Verhältnisse sich die Häufigkeit der Krankheit von den Polen n die Tropen hin steigert, die Thntsache jedoch scheint, wie bereits Mal baliO hervorgehoben hat, ausgemacht, dass Hydrocele in den Iropiscll und schon in den subtropischen Gegenden sehr viel häufiger als iij mässigten Breiten beobachtet wird, an nicht wenigen Punkten dendi selbst den Charakter einer endemischen Krankheit trägt. Schon in i sudlichsten Gegenden £uropa*s macht sich das Leiden in einer ungevH liehen Frequenz bemerklich und namentlich ist solchen Aerzten, (fiel nördlichen Gegenden unseres Erdtheils dahin gelangen, die aussmriB liehe Häufigkeit der Krankheit daselbst aufgefallen; in diesem Sinne ^rii sich unter anderen schon Gregory^), bezüglich seiner in Spanieaf machten Beobachtungen aus , indem er als einen Beweis von dem all meinen Vorherrschen des Leidens daselbst den Umstand hinzufügt, * die von demselben Ergriffenen in den seltensten Fällen ärztliche Hl suchen, sondern sich meist damit begnügen, ein Suspensorium tizukl und schwerere Arbeiten zu vermeiden. Ebenso häufig wird die EimUi nach dem Berichte von Hennen^) auf Malta angetroffen und ia den ben Weise äussern sich Oppenheim*) und Rigler*) bezüglich der i gewöhnlichen Frequenz der Krankheil in der Türkei, verglichen' ihrem Vorkommen in nördlicheren Ländern Europa*s. — In EgyptePI hört Hydrocele, wie Pruner*) sich in Uebereinslimmung mit Clol-Bc' und andern Beobachtern ausdrückt, zu den ailergewöhnlichsten KniU ten, so dass, der Erklärung von Dr. Martini^) zufolge, in Rosette dritte Theil aller dort lebenden Araber an Hydrocele leidet, und cU häufig scheint, nach den Andeutungen von Danieil^), das Leiden n den Eingeborenen auf der Westküste Afrika*s zu sein. — Gleich lende Berichte liegen von einzelnen Punkten aus den tropisch gele|i Gegenden Asiens, so namentlich ausGuzerate, wo Gibson^^) dieSr heit häufiger als sonst irgendwo gesehen, ferner von Day^*) aus Coe von Frieden^) aus Bankok (Slam), wo nur wenige über 50 Jahre Eingeborene von der Krankheit verschont sind, von Overbeek de jeri3) aus dem Riouw- und Lingga-Archipel vor, wo Hydr namentlich auf Poelo Penjingat in so ausserordentlicher Frequenz i troffen wird, dass sie den Namen eines endemisch herrschenden Le verdient, und dasselbe scheint nach den MillheHungen von Bennet"' T a i t i und von de Rochas^*) aus Neu-Caledonien von dem ai lischen Polynes zu gelten. — Aehnlichc Berichte endlich haben wL mehreren tropisch gelegenen Gegenden der westlichen Hemisphäre i 1) Edinb. med. aad snrg. Joum. XXXVIII. S4ft. S) Lond. m«d. OMette XL T9. 8) Sketches of the mcdical topo^r. of the Mediterranean eto. Loed. 18S0. 500. 4) I. c. 188. 5) 1. c. II. 84Ü. 6) 1. c. 281. 7) Apor^a g4n. snr l*£i 819 und Compte-rcnda de IV tat de Telnseigriieiiient m6d. es "EgfyU. P»r. iMA. 8) Hftmb. Zcitschr. für Med. XXXVm. 85. 9) Sketches of the med. topofi Onlf of Guinea. Lond. 1849. 115 n. a. O. 10) Bombay med. transact. 1. 57. tl) Madras quart. Jouro. of med. Sc 1HC2. Januar 84. 18) Beitrii;« aar KaBoCi Klima 8 und der Krankheiten Ostasiens eto. Berl. 1868. 155. I3) Nederl. 1 ▼cor Oeneesk. 1859. III. 348. 14) London med. Oas«tte IX. 6t». 16) E la topofp*. m^d. de la NoaveUd^alödonie. Far. 1860. N. Offfüs-Krizikhiitea. BT^rooele. m so spridu sich Segond*) über das auffallend häufige Vorkommen Krankheit In Cay^nne aus und alle ärzllicheii Berichterstatter ^) aus siUen erklären überemslimmend , dass Hydrocele hier za den bei Äiii häufigsten Krankheiten gezählt werden muss, ja, wie unter anderen ddel aus Rio Janeiro bümerkl, keine Krankheit häul%er als eben d^se so dasü sie hier, wie, nach dem Berichte von Sigaud, auch In Ba* wahlhaft endemisch herrscht 1^ 213* So unvollständig deninach unsere Kenntniss von dem Vor* neu und der geogniphischen Verbreitung von Hydrocele to Allgemein bis jetzt imch geblieben ist, so berechtigen die einzelnen in dieser ehung auf uns gekommunen und oben angelührten Thalsachen doch l zu der Annahme, dass die reJaiive Häuügkeil des Leidens in Iropi* m und subtropischen Gegenden von gewissen aligeuieinen, mit dem a in einem mehr oder weniger nahen oder entfernten Verhältnisse enden Einfltissen abhängig ist, wenn es auch vorläutig noch nicht mög* erscheint, in den hierüber ausgesprochenen VermiiUiungen der einzeh Beobachter eine Uebereinslimuiung der Arisichteu zu erzielen , oder den von denselben niitgetheilten Erfahrungen in dieser Beziehung all- beinere ResultuLe zu abstrahiren. Dass das tropische Klima, d. h. Liv hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, an sich nidu gans i Einfluss auf die Krankheitsgenese ist, insofern es bei den ihm an* gnd ausgesetzten Individuen gewisse physiologische EigenlhümliehkeiLeii ngt, die uns bis jetzt allerdings nur äusserst mangelhaft bekannt ge- den sind, die gemeinhin als „mangelnder Tonus,'* „l^xität der Geweber ipha tische oder venöse ConsUtution'* u* s* w. bezeichnet werden, scheint t wohl zu leugnen und dürfie vielleichl auch in dem Umstände seine etitigung iinden, dass sich gewisse Ei^entlmnilichkeilen in der Krank- Isverbreitung unter den einsEclncja Racen und Nationali täten bemerklich lien, während andererseits das Vorherrschen des Leidens unter Indivi- ü der verschiedensten Abstammung land unter allen Ständen darauf tudeuten scheint, dass unter den ursächlichen Momenten auch ein aÜ- leiner verbreitetes wirksam sein niuss, das eben in dem oben genann- khmatisehcn Einflüsse gesucht werden durfte; positive Thatsachen en sich allerdings hiefur nicht geltend machen, nur Gregory weiset liif hin, dass in Gibraltar während des Frühlings und Sommers Hydro- , als akute Krankheitsform, gewöhnlich in weiter Verbreitung, und zwar, dort allgemein angenommen wird, in Folge der crschlafTenden Hitze ulrelen pllegL Es bleibt demnach dahin gestellt, wie viel das tropi- ? Khma zu jener von Pruner, Gibson u. a, in dieser ßeziehungf mü gemachten Laxilät der Gewebe und in Folge dessen zur Genese Hydrocele beiträgt, so viel aber seheint mir ausgemacht, dass der rekle Ernßuss dieses ätiologischen Moments, zunächst auf die Lebens- le. von mindestens eben so hohem Belange lür die Pathogenese ist» Ä Überhaupt in den verschiedenen, in der Lebensweise der Tropen- er gelegenen Eigenthumlichkeilen, die wesentlichste Ursache für lige Vorkommen der Krankheil unter denselben gesucht werden Die vorherrschend sitzende Lebensweise, sowie geschlechtliche uche und Ausschweifungen werden von mehreren Beobachtern I ü 4k9 maUidiea du UrlklL FMTi tU4. ihl. liä. il4, PAPIHiind La Umic. tti^. iIq FatU UM», «iM, DOHlniTtir in Cftspsr WiMifa«u«bf . Hur diu H«11Ieiii>«1« itqtd. ituk. a«iidtt, £tiida 488 Hirich, hiftonaoh geographitoha Palhologiis. (Rigler, Pruner, Gibson u.a.) in dieser Beziehung; an dia SpitJ die Patiiogenese bedingenden Schädlichkeiten gestellt und danebeo ei Missslände namhaft gemacht, welche, mehr lokaler Natur, zur KranI irequenz in einzelnen Gegenden wesentlich beizutragen geeignet sin namentlich die bei den Oriental