n jEihresEeit aehr gewöbtili^h ist, vor welchem man aich jedoch bei fiemigar Yorsichl , reap. Vermeidung aller Gel eg"en heilen ^ welche zu leichten „Yerwundungen der Hant an den ünterechenkeln Veranlasiung geben künnen, ,^chüt£en kann. Wenn solche Verletzungen aber PlaU g-reifen und venmch- „Iftisift werden ^ dann ht es erBtannenswerth ^ mit welcher ScbneiUigkeit sich „die kleinsten Wundeti in änsserft hartnäckige und lastijfe Geschwüre verwan- „deln* Unter den Soldaten, Matroaen, der untern dienenden Klasie der Weis- fjB&ü nnd den Neijeni werden solche kleine Verletz untren hanfig durch Dom* jfifciifae, aoharfea Gras n. b. w. an den unteren Fxtremv taten herbeigeführt; in . ^der lieiisen und nassen Jahreszeit bilden sieh alsdann Geschwüre ^ welche, „wenn die Individuen in niedrig gelegenen , marschigen Gegenden lel>en, sich ^^mit anaserordontlicher Schnelligkeit weiter, und oft über das ganze Glied, „{} M^m. snr la compllcation des plaics et des niedres, coob nom de ponrritore dlköpital. Par. 1815. Deutsch von Kies er. Jena 1816. 8S. 11) Vergl. Bn seh in Bast Magaa. für die ges. Heilkd. VU. S, Berieht ibid. XL. 95 web er in Preuss. med. Vereins-Zeitg. 1886. Nr. 87, Fock in Deutsche Klin. 185 S6f AlU in Oester. med. Jahrb. Neuest. Folge 111. 594, Pitha in Präger Vierte mr Heilkd. 1851. IL, Oroh in Wiener med. Wochenschr. 1858. Nr. 85. 36, Cle Würxb. med. Zeitschr. 1868. 295. 12) Oerson und Brugmans IL oe. 18) Coote in Lond. med. Gasette 1847. L 789, Hawkins ibid. lOiS. 14) Wenzel L o., Biberi Sulla canorena contag. etc. Torino. 1880, auch in Bepi chir. di Torino 1828. 814, Bostolli in OmodeT AnnaU aniv.'1849. llal, Joni Wt, pie Consid^r sur raiolog. de la ponrritore d'höpitaL Par. 1860. 15) Bobilier in Beo. de M^m. de UM. milit XIV. 58, Chambolle ibid. UV. MI. 16) Nagel in Zeitschr. der Wiener Aerzte 1858. H. 116. 17) Bigler L e. IL «, Snr la ponrritnre dlidpital etc. Strassb. 1868, Tourrainein Bee. de lUm. de M 186L April. 18) Dnnbar in India Joum. of med. Sc New Bcr. L 680, i CalcntU med. transaet 111. 188, Moore in Lond. med. Gas. 1846. IL 1006. 184T. L Oartis Account of the diseas. of India etc. Edinb. 1807. Sil, Walker in bila of med. Sc. 1858. Januar 88, Chevers ibid. 1860. Novbr. 158, Sontherlandi' April 471. 19) Pruner 1. c. 158. 20) Bandens GUniqne de plaies^ feu. Par. 1886. 81) Wright in Amer. Joum. of med. 8c 18S8. IUI 47, I ibid. 1868. JuU 50, Brinton ibid. 879, Goldsmith ibid. Oetbr. 896. 88) Gillespie L c 83) Friedel Beitrige rar Kenntniss dei KUaiM od der Ton Ostaiien «tc, Bad. 1868. 186. M}8oiiT«iün da MldL JrgftQ * Erwikheite». TBSpt m, auf eine Prävalenz derselben m niederen Breiten schlie^neti lassen, orläuftg allerding«) nicht rtiil Sicherheit iti entscheiden, ans dem Um- ide aber, duss Jahreszeit und Wiuerung jedenfalls von nur sehr gern Betttn^e auf das Vorkommen und die Hänügkeil der Krankheil iheinen, glaube ich daraul schliessen zu dürfen, das$ eben nicht die iaü«ichen Verhältnisse an sich, sondern anderweitige, und zwar wahr- liinlich in der Hygieine jener Gegenden begründete Missslande für das rfaenrscheti der Krankheit daselbst maassgebend sind. Wenn ich jahreszeitliche und WiUerungs - Einflösse an sich als rif bedeutsam für das Vorkommen von Hospitalbrand bezeichne» so tee ich mich dabei einerscils aul eine Reihe positiver Tbatsachen, sn- leils aul den Umstand, dass diejenigen Beobachtungen, aus welchen BLTichtersuUter einen derartigen, wesentlichen Eintluss nachzuweisen lucht haben, sich in der aulfaüigsten Weise widersprechen, und sich »er gegenseiljg jedes Werthes als Beweismittel berauben. — Was lu- llisi die lläuligkeii des Vorkommens der Krankheit in den einzelnen Ireszeiten anbeirilU, so finde ich allerdings, dass von 18 in |emÄ«sjglen iten beobachteten Epidemien von Hospitalbrand mehr ah die Hälfte [ im Winter iliren Anlang genommen haben, viele derselben kutminir- ^ftb^r erst im nächsten Fruhlinge oder Somnrer,' während in andern. i u, a. in der Epidenue 1817 — 1&20 in den Turnier Spitälern, die Krank- ► nach dem Berichte von Riberi fi;erade während der Wintermonate len Jahren 1819 und 1830 fasl ganz erloschen war, und erst im fol- läen Krühhnge exacerbirle; Boggle, welcher Hospitalbrand in den Jah- \ 1812 und 1813 in mehreren Epidemien zu beobachten Gelegenheit ihabi hat, erklärt in Ueberein Stimmung mit Üussaussoy, dass die inkheit zu alten Jahreszeiten, am häutigsten und heftigsten aber wäh- der hcissen Sommermonate vorherrscht, in gleicher Weise spricht Boyer^J aus, und auchFaure bemerkt, dass das epidemische Vor- chen von Hospilalbrand in den spanischen Spitälern meist gegen des Sommers fällt; dagegen erklärt Wenzel, dass seinen ürfahrun- nach , welche mit denen von S c a r p a , V o I p i , P a l e 1 1 a , M o n - gia, Frank und andern italienischen Aerzten übereinsiin^men, Hospi- irand vurzugsweise eine Frühling- und Herbstkrankheit ist und im hohen immer, sowie während des Winters weit seltener beobachtet wird, und ibespic behauptet, dass nach den, namentlich während des Krimmkrie- r gen*achten ßeobachtungett, die Krankheit im Winter und Sommer i am verbreitetsten und bösartigsten auftritt, im FrühJinge und Herbst egen wesentlich renitiUrl; in Indien endlich ist Hospitalbrand eben so fig während der Regeuzeit (Soulherland, Dunbar), wie in der jCn Jahreszeit (Adam» Moore) beobachtet worden. Ich glaube, aus U diesen Daten, im Einverständnisse mit der Erklärung von Pilha, sich dabei auf die von ihm in der Epidemie 1849 — 60 im Prager oikenhause gemachten Beobachtungen bezieht, den Schluss ableiten zu fen, dass die Jahreszeit ganz ohne Einfluss auf 6iG^ Genese von Hospi- ritnd ist, resp. dass die Prävalenz der Krankheit in gewissen Jahres- reu nicht von diesem Momente, als solchem, sondern wahrscheinlich von I mit demselben gegebenen Lebensverhältnissen der betreffenden Be- (emnr abhängt* Was hier von den Jahreszeiten gesagt ist, gilt aber auch nicht l%er von dem Einflüsse der Witterung auf die Krankheitsgenese, — hreQd Boggle, Boyer, Faure u. a. in dieser Beziehung ein beson* %j T^aU^ 4m malmL düniiffe, Fat« iWk h UL 33' 506 Hirioh, bMonKh goognplnHiie Patbologi«. deres Gewicht auf hohe, resp. Sommer- Temperatur legen, und d sprechend Wright die aussergewöhniich milde und warme, dem wetter ähnliche Winterwitterung während der Epidemie 1831 im House in Baltimore, Hennen das warme Wetter bei W\ und SWJ zur Zeit des Vorherrschens der Krankheit im Sommer und Herbs Jahres 1813 in Bilbao und Andere ähnliche Beobachtungen hervoi fanden Bobilier, Gerson u. a. gerade in der zur Zeit der voo beobachteten Epidemien vorherrschenden feuchtkalten Witterung ein i liches ätiologisches Moment, in gleichem Sinne spricht Curtis voi Einflüsse des mit dem NO. Mousson auflretenden feuchtkalten Wette die EntWickelung von Hospitalbrand 1782 im Hospitale in Madras, s auch Adam darauf aufmerksam macht, dass in der Epidemie im ber 1818 im Militarhospitale in Hussingabad (in Candeish, 22^40 gerade die den feuchtkalten NO. Winden am meisten exponirteo Tro theile fast ausschliesslich von der Krankheit heimgesucht wareo, Coote erklärt, dass in der in verschiedenen Hospitälern Londons im ter 1846 — 47 vorherrschenden Epidemie von Hospitalbrand die Km mit Nachlass der Kälte aufhörte und bei neu eintretender Kälte ^ zunahm, und Groh wiederholt die Beobachtung gemacht Jiabeo will plötzliche, grelle Temperaturschwankungen auf die EntwicKelung voo komialbrand einen wichtigen Einfluss ausüben. — Hält man alle diesi gegenseitig widersprechenden Thatsachen noch mit der &kläraDi Pitha 1) zusammen: „die Epidemie zog sich vom strengsten Winter, „den milden Frühling und den, theils heissen, theils gemässigten Si „bis in den Spätherbst hin — sie kehrte sich weder an Kälte, im ,4Iitze, weder an heitere, noch an regnerische, schwüle oder stön „Tage'S so wird man in der That die Ansicht von dem Einflüsse be ter Witterungsverhältnisse auf die Krankheitsgenese ai müssen. — $. 264. Hospitalbrand gehört, wie schon der Name andeuU Reihe derjenigen Krankheitsformeh, welche so vorwiegend häufig ii kenhäusem und andern ähnlichen Instituten angetroffen werden, da sie als Spitalskrankheiten «ar* i^oxfiy anzusehen, und aus die ihres Vorkommens und ihrer Verbreitung einen Schluss über denl gewisser hygieinischer Verhältnisse auf die Pathogenese zu i berechtigt ist — Hospitalbrand schliesst sich somit dem Puerper« dem Erysipelas nosocomiale und neonatorum, der diffusen Bindeg Phlegmone u. a. aufs engste an, und so wie allen diesen Krankh< pathologischer Beziehung ein Charakter, der der Septikämie, eigc lieh ist, so liegt ihnen allen in ätiologischer Rücksicht ein wesei Moment, Infektion mit putriden Zersetzungsprodukten animalische) zu Grunde. Eine Untersuchung dieser, sowie der übrigen, bisher ü Genese von Hospitalbrand ausgesprochenen Theorien liegt ausserh Grenzen meiner Aufgabe; dieselbe bezieht sich lediglich auf eine k Darstellung derjenigen Verhältnisse, von welchen das Vorkommen i Verbreitung der einzelnen Krankheitsformen abhängig erscheint, ich mich hier daher lediglich auf Anführung der wichtigsten, diese \ nisse bezüglich Hospitalbrands betreffenden Thatsachen beschränkei diese aber dürften, -wie ich glaube, vollständig genügen, die zuvor sprochene Ansicht über die Genese der Krankheit als eine durchs gründete erscheinen zu lassen. 1) L 0. 87. ifftBkhdlen* Wenn die Ertahning es auch keines wegfs rechtfertigt, RospUalbrand eine ausschliesslich io Hospitälern erzeugte, und eben nur hier retende imd allgemeiner verbreUete Krankheil zn hezeichnen, wenn viel- le Beobaehlimgcn, no von All^ und Pitha aus Prag, von Hawkins London, von Fock aus Magdeburg, von Wright ans Baltimore, von gie aus Spanier*, von Moore ans S c i n d e und viele Andere, lehren, sich die Krankheit nicht selten auch ausserhalb jener Institute